Zertifizierung der Prüfstätte nach EN9100 und ISO9001

Das Technologie- und Innovationszentrum „TIZ-Landl Grieskirchen“ betreibt seit 2004 eines der modernsten Prüflabors in Europa. Als Spezialist im Bereich dynamischer Belastungstests betreut das TIZ erfolgreich Kunden aus den Branchen wie dem Flugzeug- und Maschinenbau sowie aus der Elektronik.
Ziel dieser Dienstleistung ist es, Produkte so seriennahe wie möglich vor der Markteinführung zu testen d. h. Produkte werden bereits in der Entwicklungsphase durch Simulation von Belastungen, wie sie später im Laufe der Nutzungsdauer auftreten, erprobt. Durch dieses Angebot wird den Firmen ermöglicht, weitgehend ausgereifte Produkte auf den Markt zu bringen.

Um den Wünschen der Kunden zu entsprechen bzw. die Angebotstiefe im Bereich der Luftfahrt erhöhen zu können, hat sich das TIZ nach ISO9001 und EN9100 zertifizieren lassen. Mitte Juni 2013 wurde die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen.

Gondor

=Gesamtkonzept zur kooperativen Nutzung der Anschlussbahnen im Inn- und Hausruckviertel und Optimierung des Regionalnetzes

Im Mittelpunkt des Projektes stand die ganzheitliche Optimierung der regionalen Güterbahn im Inn- und Hausruckviertel mit Hilfe neuer Techniken. Ziel war es, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und folglich die Reduktion des CO2-Ausstoßes und Erreichung der Klimaschutzziele. Nach der Erarbeitung eines Fragenkatalogs und der Befragung regionaler Unternehmen wurden die Ergebnisse nach der Auswertung präsentiert und damit die Konzeptausarbeitung für die intensivere Nutzung der regionalen Gleisanbindung unterstützt.

Science IP-TV

Die F&E-Leistungen der KMUs (Kleine und Mittlere Unternehmen) in den Regionen Österreichs waren zum Großteil nicht bekannt bzw. nur in eingeschränkten Informationsquellen verfügbar. Mit diesem Projekte wurden unter Koordination der regionalen OÖ Technologiezentren (flächendeckend über das Bundesland Oberösterreich verteilt) diese Kompetenzen in Form von kompakt zusammengestellten IP-Video-Clips in einer professionell organisierten Streaming-Plattform zusammengestellt.

Die Technologiezentren organisierten mit ihren lokalen IP-Video-Produzenten die Erstellung des Primärmaterials. Dabei wurde auf professionelle und semiprofessionelle Kräfte zurückgegriffen. Die Bewirtschaftung erfolgte mit einem adaptierten Content Management System (CMS) durch die Technologiezentren.

Als Unterstützungsdienste für die KMUs wurden die F&E-Leistungen einer breiten Öffentlichkeit und potenziellen Kooperationspartner mittels IP-Video-Technik bereit gestellt. Die KMUs können über diese Plattform auch selbst die Anbahnung von Technologiekooperationen und Technologietransfer gezielter vorantreiben.

Die eingesetzte Technologie stellt eine attraktive „State-of-the-art“ Medientechnik dar und bildete für die KMUs eine wichtige Breitband-Content-Infrastruktur zur Verbreitung ihrer F&E-Leistungen.

 

Sinnet pro.zess

"Steigerung der Innovationskraft durch Schutzrechte im Innovationsprozess kombiniert mit Rapid Prototyping und Usability"

Im Projekt "SIN-NET" (Gefördert von der FFG, 4. Ausschreibung proetc-NET plus) wurden fünf KMU im Umgang mit gewerblichen Schutzrechten geschult. In den Unternehmen konnten Strukturen geschaffen werden, um dieses Wissen erfolgreich anzuwenden. Die Projektergebnisse wurden über das entstandene Netzwerk verbreitet.

Davon ausgehend stellte sich in diesem Projektvorhaben die Frage nach Nutzungsmöglichkeiten von Schutzrechten im gesamten Innovationsprozess (von der Ideengenerierung bis zur Produktverwertung) sowie nach Maßnahmen zum Know-how-Schutz im gesamten Innovationsprozess. Durch dieses Projekt wurde das Potenzial gewonnen, Unternehmen (vorrangig KMU) bei folgenden Herausforderungen im Bereich Innovation zu unterstützen:

  • Schutz von Innovationen durch den richtigen Umgang mit Schutzrechten und durch informelle Schutzmaßnahmen
  • Schutz von Innovationen durch zeitlichen Vorsprung
  • Schutz von Innovationen durch Produktgestaltung
  • Reduktion der Innovationskosten

 

Ziel des Projektes war daher die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen durch Schutzrechte (IPR - Intellectual Property Rights) im Innovationsprozess kombiniert mit Rapid Prototyping (RPT) und Usability.

Im ersten Schritt wurde die IST-Situation in den Partnernunternehmen analysiert, danach wurden Einsatzmöglichkeiten von Schutzrechten, Rapid Prototyping und Usability im Innovationsprozess aufgezeigt, konkrete Tools für die Verbesserung des Innovationsprozesses erarbeitet und schließlich diese Tools in den Partnernunternehmen implementiert. Am Ende des Projektes wurde ein Handbuch erstellt und die Ergebnisse weiteren Unternehmen in Österreich zugänglich gemacht.

Durch den intensiven Know-how-Transfer mit der Fachhochschule OÖ und dem Technologiezentrum Ried wurde das Wissen nachhaltig in den Unternehmen verankert und steht auch für zukünftige Projekte zur Verfügung. Eine breite Anwendung der Projektergebnisse für weitere Unternehmen wurd durch das Projekt etabliert und ein darüber hinaus bestehendes Netzwerk garantiert. Daher unterstützte dieses Projekt Unternehmen nicht nur bei aktuellen Innovationsvorhaben, sondern baute vor allem ein Fundament für zukünftige Innovationen und den zukünftigen Wettbewerbsvorteil.

Nutzung betrieblicher Abwärme

Die Ausführung der Heizungsanlage sieht vor, dass das Kühlwasser der Hydraulikpressen mit max. 55°C in das Heizsystem eingespeist wird. Bei tiefen Außentemperaturen reicht die Vorlauftemperatur von 55°C zur Beheizung der Büros und Werkshallen nicht mehr aus. Die Abwärme lann nicht mehr genutzt werden und wird über Gebläsekühler an die Umgebung abgegeben. Die Energie zur Gebäudeheizung wird dann dem örtlichen Fernwärmenetz entnommen.

Seitens des TIZ Grieskirchen wird angestrebt das Temperaturniveau der Prozessabwärme von derzeit max. 55°C auf die Nutztemperatur von 65°C zu heben. Die Abwärmeleistung der Hydraulikzylinder betragen ca. 300kW. Ein geplanter Ausbau des Technologiezentrums kann ebenfalls über diese Abwärme beheizt werden.

Das Technologiezentrum Grieskirchen wird weiters über eine bestehende Klimaanlage gekühlt. Dadurch entstehen auch im Sommer hohe Aufwendungen für die notwendige Kühlung (hoher Glasanteil, Sonneneinstrahlung, etc.). Da diese Kühlung vor allem an sonnenreichen Tagen benötigt wird und hier neben der Abwärme des Prüffelds auch solare Einträge erzielt werden können, bietet sich eine Kombination der Energiequellen an.

Die Nutzung des Kollektorfeldes ist über eine Absorptionskühlung vorgesehen. Hier wird die Abwärme als Vorwärme des Kollektorfeldes verwendet, die restliche Energie wird über Vakuumkollektoren aufgebracht.

Im Projekt wurde das Konzept für die Ausführung sowie die Wirtschaftlichkeit betrachtet, Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage für weitere Maßnahmen.

Die Ergebnisse haben viele Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt und Entscheidungshilfen für die weitere Umsetzung bereitgestellt. Dank der Förderung konnte ein sehr breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten für Abwärmenutzung geprüft werden.

TZ Prüfregion OÖ

Unter der Marke „TZ Prüfregion OÖ“ wurde ein Netzwerk geschaffen, das die Prüfkompetenzen der Projektpartner untereinander vernetzt, Mess- und Prüfeinrichtungen werden gemeinsam genutzt und Prüfeinrichtungen, die in der Region nicht vorhanden sind, aber von den Unternehmen nachgefragt werden, werden angeschafft.
Unternehmen, vor allem KMUs wurde dadurch geholfen, den für ihre Anwendung richtigen Prüfpartner auszuwählen. Ziel des Projektes war es, Technologiezentren als Anlaufstellen für Betriebe bei technologischen Fragen zu etablieren.
       

  • Die Bildung von Netzwerken: Die Projektpartner gründeten ein Netzwerk, um die eigenen Prüftechnik - Erfahrungen auszutauschen. Im Besonderen sollten auch die Anliegen von an Prüftechnik interessierten Unternehmen behandelt werden, um daraus Strategien für die weitere Ausrichtung der „TZ Prüfregion OÖ“ abzuleiten. Dieses Netzwerk wurde außerdem auf weitere Partner (Technologiezentren, wissenschaftliche Institutionen, Unternehmen mit Angebot an Prüftechnik, Unternehmen mit Nachfrage an Prüftechnik, Hersteller von Prüftechnik und Messgeräten) ausgedehnt werden. Im Zuge dieser Vernetzung sollte besonders die in den Technologiezentren vorhandene Infrastruktur (Videokonferenzsystem, Breitbandinternet) genutzt werden.
  • Es wurde eine Anlaufstelle für Firmen mit Prüfinteresse geschaffen, um so die Qualität eines Produkts sowohl während der Entwicklungsphase als auch während der Produktionsphase sicherzustellen. Die beteiligten Technologiezentren traten dabei unter dem Namen „TZ Prüfregion OÖ“ auf. Die „TZ Prüfregion OÖ“ bietete dabei Beratung, Entwicklungsbegleitung, Prüfprozessentwicklung, Prüfsimulation und normkonforme Prüfung aus einer Hand. Der räumliche Wirkungskreis war nicht nur auf Oberösterreich beschränkt, sondern schloß auch die in- und ausländischen Nachbarregionen mit ein.
  • Eine gut geführte Datenbank (in der auch die Prüfeinrichtungen privater Anbieter vertreten sind) gewährleistete, dass der geeignete Prüfpartner einfach ausgewählt werden konnte. Durch eine enge Zusammenarbeit der Projektpartner wurde die Kompetenz im Bereich der Prüftechnik gestärkt. Nach Möglichkeit sollten alle im Bereich Prüftechnik tätigen Institutionen und Unternehmen der Region in das Prüftechnik-Netzwerk miteinbezogen werden. Bei Bedarf wurde auch die Zusammenarbeit mit Prüfmittelherstellern gesucht und neue Prüfprozesse entwickelt. Für den Betrieb der Datenbank waren Investitionen in die bestehende IT - Infrastruktur der Netzwerkpartner notwendig, welche ebenfalls im Zuge dieses Projekts geplant wurden.

 

Zielgruppe waren KMU’s aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Automotive, Mechatronik, Automatisierungstechnik. Das Projekt war für eine Erweiterung auf andere Branchen ausgerichtet.